Please, choose your language

English | Français | Deutsch | Norsk | Svenska

from UK: 08 08 2341 027

+36 20 530 1905

    Zahnlexikon

    A
    B
    C
    D
    E
    F
    G
    H
    I
    J
    K
    L
    M
    N
    O
    P
    Q
    R
    S
    T
    U
    V
    W
    Y
    Z

    A

    Der Abdruck ist eine Negative-Abformung von dem Kiefer, der mit Abdruck-Löffel und bestimmten Abformmaterialen hergestellt wird. Die exakte Wiedergabe des Mundes ist notwendig um prothetische Arbeiten anfertigen zu können, wie Zahnkronen, Zahnprothesen etc.

    Der Zahnmedizinische Abformlöffeldient der Formgebung und richtigen Positionierung bei zahnärztlichen Abformungen (Abdrücke Zahnarzt). In der Zahnmedizin gibt es den Abformlöffel konfektioniert und den Abformlöffel individuell. Abformlöffel sind wichtig, damit Abformmaterialien eine gleiche Dicke aufweisen, was eine Präzision von Abformungen gewährleistet.

    Die Abformung beim Zahnarzt erfolgt durch Abdruck von Kiefer mit den Zähnen, angefertigt mit einem Abdrucklöffel und plastischen Abformmassen.

    Die Abformung beim Zahnarzt ist ein Arbeitsschritt in der Zahnmedizin wie auch in der Defektprothetik. Mit dem Abdruck beim Zahnarzt von Zähnen oder Kiefer (Zahngebiss), fertigt der Zahntechniker mit Hilfe der Zahntechnik den Zahnersatz. Abformung ist also die Anfertigung vom Zahnabdruck mit Hilfe einer Spezialmasse, plastischen Abformmassen wie Alginat, Silikone oder Gips etc. Anhand vom Abdruck der Zähnen oder Kiefer fertigtder Zahntechniker den Zahnersatz bei einer Zahnsanierung.

    Das Abutment (Implantataufbau / Implantatpfosten) ist ein Verbindungselement zwischen dem Implantat und dem Zahnersatz. Auf dem Abutment wird die Suprakonstruktion beklebt oder verschraubt.

    Ein Ankerzahn ist ein gesunder und stabiler Zahn, an dem herausnehmbare Prothesen abgestützt und oder auch befestigt werden. Auf den Ankerzähnen wird ein festsitzender oder herausnehmbarer Zahnersatz befestigt. Der Ankerzahn wird meistens als Pfeilerzahn oder Zahnpfeiler betitelt, denn der Name Ankerzahn ist ein unüblicher Begriff für Zahn oder Zahnimplantat, an welchem festsitzender Zahnersatz oder herausnehmbare Prothesen abgestützt resp. befestigt werden. Ankerzähne sind Zähne, auf die Brücken oder Prothesenanker zementiert werden und die zur Befestigung von Zahnersatz dienen, sind aber besser bekannt als ”Pfeilerzähne”, den die eigenen natürlichen  Zähne müssen als Pfeilerzähne abgeschliffen und überkront (Kronen überkronen) werden, damit sie als Brückenpfeiler benutzt werden.

    B

    Die Backenzähne werden als Seitenzähne bezeichnet und dienen dem Zermahlen. Zwei vorden drei Mahlzähnen stehende Zähne. Erkennungsmerkmale: Krone ist meist zweihöckrig, Längseinkerbung etwas zungenwärts verschoben, an den gegabelten Endenvertieft, äusserer Kronenteil grösser als der innere. Die Wurzeln (soferneinwurzlig) haben Ähnlichkeit mit Eckzahnwurzeln.

    Die Backenzähne werden in zwei Gruppen aufgeteilt: die kleinere vordere Backenzähne (Prämolaren) und die größere hintere Backenzähne (Molaren). Die Aufgabe der Backenzähne ist die Nahrungskleinerung.

    Die Bandkrone war früher die gebräuchlichste Kronenart.

    Bei der Bandkrone wird um den präparierten Zahnrest ein Metallband gelegt, denn meistens bestand die Zahnkrone aus einer Goldlegierung. Die Bandkrone ist eine historische Krone, wo die Kronenwände aus Blech gebogen und zu einer „Goldkrone” konturiert wurden. Die Bandkrone wird auch als Verbundkrone, Doppelkrone oder Hülsenkrone bezeichnet. Siehe unter Gold, Spargold, Goldzahn oder Goldlegierung. Die Bandkrone ist eine nicht mehr gebräuchliche Kronenart als Ersatz von verlorengegangener Zahnartsubstanz. Um den beschliffenen Zahn wird bei der Bandkrone ein Metallband, meist aus einer Goldlegierung angepasst und dieses zu einem Ring verlötet. Nach der Abdrucknahme wird mit einer im Zahnlabor gegossenen Kaufläche durch Lötung versehen. Die Bandkrone wurde abgelöst durch in einem Guss (=Vollguss) hergestellte Krone (=Vollgusskrone).

    Begleitkrankheit ist jede vom, im Vordergrund stehenden, Grundleiden mehr oder weniger unabhängige und gleichzeitig mit diesem auftretende Zweitkrankheit. Begleitsymptome sind nicht zum typischen Krankheitsbild gehörende, sekundär ausgelöste Symptom.

    Biopsie bezeichnet die Entnahme von lebendem Gewebe. Biopsie wird auch als Feinnadelbiopsie genannt und ist vielfach notwendig, um mit Labormethoden genauere Hinweise auf die Krankheit und/oder das Krankheitsgeschehen zu bekommen.

    Die Bissenkung ist de Verkürzung des Abstandes ven Oberkiefer und Unterkiefer zueinander, der durch Abtragung der Kauflächen oder durch Zahnverlust eingetreten ist.

    Bissenkung ist oft mit einer Rückverlagerungdes Unterkiefers verbunden. Eine Bissenkung ist also eine Reduktion der vertikalen Distanz zwischen Oberkiefer und Unterkiefer durch extreme Abrasion oder Stützzonenverlust.

    Mit Brücke ist in der Zahnmedizin die künstliche Zahnbrücke gemeint, die zur Überbrückung von Zahnlücken dienen.

    Die Brückenglieder sind Zwischenglieder, die die fehlenden Zähne ersetzen.

    Die Bügelprothese ist eine Teilprothese, deren Prothesensättel mit einem Stahlbügel miteinander verbunden sind.

    C

    CAD/CAM ist eine computergestützte Methode zur Plannung und Modellierung.

    Zahnkaries ist eine Erkrankung der Zahnhartgewebe, was am Anfang mit guter Zahnpflege umkehrbar ist. Mit Zerstörung des Zahnschmelzes entsteht eine weiche Stelle, danach auch ein kleines Loch, was nicht mehr umkehrbar ist. Dieses Loch kann durch eine Füllung repariert werden. Unbehandelte Karies kann Pulpaentzündung und Zahnverlust verursachen.

    D

    In einem Dentallabor arbeiten speziell ausgebildete Zahntechniker, die protetische Produkte herstellen.

    E

    Endodontologie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin. Beschäftigt mit Erkrankungen der Pulpa.

    Extraktion ist die chirurgische Entfernung eines Zahnes.

    F

    Die vier Schneidezähne und zwei Eckzähne sind als Frontzähne genannt, die beim Sprechen sichtbar sind. Die Hauptaufgabe ist Abbeißen.

    Füllung ist ein Ersatz erkrankter oder fehlender Zahnhartsubstanz und wird benutzt zur Wiederherstellung der Zahnform durch Einbringen von körperfremden Substanzen (Füllungsmaterialien).

    Die Zahnfüllung wird beim Zahnarzt als Füllungstherapie bezeichnet, im Volksmund aber auch als Plombe ode Zahnplombe genannt. Die Zahnplombe ist das,  womit die Zahnlöcker gefüllt werden, so mit Amalgam und Kunststoff-Füllung sind zahnfarbene Füllungen, die im Mund modelliert und durch UV-Licht ausgehärtet werden. Füllung werden umgangssprachlich auch Plombe bezeichnet, so um die durch Zahnkaries zerstörte Zahnsubstanz „aufzufüllen”. Der Zahn wird nach vorherigem Entfernen der Karies („Bohren”) und Vorbereiten einer Kavität (=durch das Bohren geschaffene Hohlform im Zahn zur Aufnahme der Füllung) mit einer Unterfüllung und abschliessend mit einer Füllung versehen. Man untescheidet plastische Füllungsmaterialien („Inlays”) wie Goldlegierungen oder Keramik.

    G

    Herausnehmbares, funktionskieferorthopädisches Gerät auf der Grundlage eines Aktivators. Er ist auf ein Minimum an Größe reduziert und elastisch.

    Angeborener, fehlender Zusammenschluss der beiden Gaumenhälften, isoliert oder als Lippen-Kiefer-Gaumenspalte vorkommend.

    H

    Vermehrte Durchblutung, meist als Begleitsymptom einer Entzündung.

    Halbkronen und Dreiviertelkronen dienen vornehmlich als Brückenanker und lassen die äussere Zahnfläche frei. Sofern ein Zahn noch nicht stark beschädigt ist, dass man ihn mit einer Vollkrone vollständig umkleiden muss, kann eine Teilkrone eingesetzt werden. Die Übergänge sind von Inlay, Onlay, Overlay, Teilkrone nicht klar definiert und sind fliessend. Unter einem Onlay kann eine Teilkrone verstanden werden oder umgekehrt. Teilkronen können unterteilt werden in Halbkronen und Dreiviertelkronen wobei die Grenze ebenfalls fliessend ist.

    Als Vorläufer einer Zahnnerventzündung, ausgelöst durch bakterielle (Karies), thermische (Präparation) oder physikalisch-chemische (z.B. Füllungsmatertialien) Reize. Diese arterielle Blutüberfüllung in der Pulpenhöhle ist nach entsprechender Behandlung (Entfernung der Reize, spez. Medikamente) reversibel.

    I

    Zahnimplantat dient als künstlicher Zahnwurzelersatz, das vom Kieferchirurg in den Kieferknochen eingebracht wird. Ein Implantat kann einen Einzelzahn, mehrere Implantate können Zahnbrücken oder Zahnprothesen tragen. Ausreichender Kieferknochen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen der Chirurgie.

    Impaktion ist die Einklemmung von einem oder mehrerer Zähne im Gebiss.

    Es bedeutet Zahnzwischenraum oder zwischen den Zähnen befindlich.

    Inlay ist eine Einlagefüllung nach einer Abformung beim Zahnarzt. Zahn-Inlay bedeckt der Kaufläche. Onlay oder Kuppelfüllung ist eine Dreiviertelkrone, die eine oder mehrere Seite sowie auch die Kaufläche des Zahnes überkront. Inlay, Onlay und Overlay sind aus Kunststoff oder Keramik.

    Der Interdentalraum, Interproximalraum, Approximalraum ist der normalerweise von der Zahnfleischpapille ausgefüllteZahnzwischenraum, der von zwei benachbarten Zähnen und dem First des knöchernen Alveolarfortsatzes begrenzt wird. Unter Interdental versteht man auch den Zahnzwischenraum.Approximalkontakt ist der Bereich, in dem benachbarte Zähne sich berühren.

    K

    Die Kaufläche dient zur Nahrungskleinerung. Dort befindet sich das Fissurensystem und die Höcker und dient zu dem präzisen Kontakt zwischen dem Ober- und Unterkiefer. Dadurch wird die Bisshöhe gesichert.

    Die Kieferknochen ist die Knochen im Unter- und Oberkiefer, die als ein Gerüst für die Zähne dient.

    Knierscherschiene verhindert die starke Reibung zwischen den Kiefern. In der Mehrheit sind diese nachtliche Schienen.

    Die Knochenaufbau ist die Wiederherstellung der Knochenmenge mit körpereigenem Knochem. Zahnimplantate brauchen ausreichenden Kieferknochen.

    Wenn Zahnimplantate eingesetzt werden, muss die Knochensubstanz ausreichend sein, ansonsten die Knochensubstanz mit Knochensersatzmaterial aufgebaut werden muss. Wenn sich beim Mensch der Kieferknochen bereits zurückgebildet hat, ist für normale Zahnimplantate ein Kieferknochenaufbau notwendig.

    Als Krone wird der Anteil vom Zahn bezeichnet, der aus dem Zahnfleisch herausragt und mit Zahnschmelz bedeckt ist.

    L

    Die Lähmung ist ein Funktionausfall von Nerven.

    Die Lachlinie ist der Verlauf vom Oberlippenrand beim Lachen. Die Lachlinie ist der bogenförmige Verlauf der Oberkante von den Unterlippen beim Lachen. Die Lachlinie ist die Markierung vom Verlauf des unteren Oberlippenrandes beim Lachen des Zahnpatienten an einer Oberkiefer-Bissschablone. Die Lachlinie dient als Anhaltspunkt für ein gut aussehendes Afstellen der oberen Frontzähne. Die Lachlinie ist beim Aufstellen künstlicher Frontzähne bzw. beim Korrektureinschleifen an den bleibenden Zähnen wichtig, damit eine Gesichtsharmonie erreicht wird.

    Ein Langzeitprovisorium ist eine vorübergehende Zahnversorgung beschliffener oder fehlender Zähnen über einen grösseren Zeitraum.

    Unter einem Langzeitprovisorium versteht man eine vorübergehende Versorgung von beschliffenen oder fehlenden Zähnen über einen längeren Zeitraum. Die Provisorien dienen als Überbrückung der Zeit bis zum Einsetzen der endgültigen Versorgung, beispielweise einer Zahn-Brücke oder einer Zahn-Krone.

    Langzeitprovisorien werden nur unter bestimmten Bedingungen eingesetztund haben immer eine bestimmte Aufgabe

    • Schutz des Zahnes vor mechanischen, thermischen oder chemischen Reizen
    • Schutz vor Bakterien
    • Verbesserung der Ästhetik bis zur endgültigen Versorgung
    • Aufrechterhaltung der Kaufunktion
    • Veränderungen im Verhältnis von Ober- und Unterkiefer werden verhindert
    • Überbrücken der Ausheilungszeit
    • Korrektur der Okklusion, also der Verzahrung der Zähne untereinander
    • Verhinderung von Zahnwanderungen

    Begriff für das unterschiedliche Farbverhalten von Stoffen (z.B. Zähnen), bei Tageslicht eine andere Farbe als bei Kunstlicht anzunehmen.

    Restgebiss; Gebissbefund nach Zahnverlusten oder von Geburt aus fehlenden Zähnen mit unterschiedlicher Einteilung.

    M

    Als Membran nennt man eine dünne Körperzellschicht, in der Regel zum Abgrenzen von Körperflüssigkeiten.

    Der Ausdruck Metallkeramik (Verblend-Metall-Keramik) wird für Zahnkronen oder Brücken verwendet, die aus einem Metallgerüst bestehen und mit Keramik verblendet werden. Metallkeramik ist das gebräuchliches Standard-Verfahren bei der Herstellung von zahnfarbenem festsitzendem Zahnersatz wie Zahn-Kronen und Zahn-Brücken. Dabei wird zunächst im Dentallabor ein Metallgerüst aus einer sogenannten Aufbrennlegierung mit einer hohen Wärmefestigkeit und mit Bestandteilen, die Oxide bilden hergestellt. In einem weiteren Arbeitsgang wird eine darauf abgestimmte keramische Masse aufgebrannt. Es kommt zu einer chemische Korrosion bzw. chemisch homogenen Verbindung die technisch mit dem Emaillieren vergleichbar ist. Das gesamte Metallgerüst oder nur Teile davon kann Verblendet werden (Metallkaufläche).

    Backenzahn; lat. Bezeichnung für die Mahlzähne des menschl. Ober- und Unterkiefers.

    Man gewinnt es durch das Ausgießen der Abformung.

    N

    Nasennebenhöhlen sind die von der Nasenhöhle ausgehenden, paarig angelegten Höhlen: Kieferhöhle, Stirnhöhle, Keilbeinhöhle und Siebbeinhöhle. Nasal = die Nase betreffend.

    Der im selben Kiefer mesial oder distal stehende Zahn.

    Verfeinerung/Vervollständigung einer früher durchgeführten Präparation.

    O

    Die Mundchirurgie ist ein Teilgebiet der Zahnmedizin. Dazu gehören die Zahnentfernungen, Weisheitszahnentfernung,  Wurzelentfernung, Resektion, Zahnimplantologie, Knochenaufbau und Sinuslift.

    Besonders im Schneidezahnbereich vorkommendes “nicht Zusammenbeißen” aller oder einiger Zähne des Ober- mit dem Unterkiefer. Als Hauptursache dieses multifaktoriellen Geschehens gilt das Lutschen über ein gewisses Säuglingsalter hinaus, sodass bleibende Kieferverformungen auftreten.

    P

    Parodontose ist die Erkrankung des Zahnhalteapparates. Bedeutet krankes, gezündetes Zahnfleisch und Knochen im Mund. Verursacht Zahnflieschbluten und Zahnverlust.

    Provisorium beim Zahnarzt ist ein Interimszahnersatz, damit die Zähne nicht in die Zahnlücke wandern. Provisorium für die Zahnlücke ist eine Vorläufige Massnahmenzum Schutz vom Zahn nach Vorbereitung desselben zur Aufnahme von z.B. Zahnprothesen. Die provisorische Füllung besteht meist aus gebrauchsfertigen Mischungen von Zinksulfat und Calciumsulfat oder auch Zinkoxid-Nelkenöl mit Zusätzen. Das Provisorium beim Zahnarzt ist die Versorgung von einem Zahn oder einer Zahnlücke bei Zahnverlust für eine begrenzte Zeit, etwa bis zur Fertigstellung vom definitiven Zahnersatz, denn das Gebiss ist eine Einheit wo die Zahnstellung von jedem Zahn durch seine benachbarten Zähne und die Zähne des Gegenkiefers mitbestimmt wird.

    Als Pulpa bezeichnet man in der Medizin und Biologie eine weiche oder breiige Masse. Die Pulpa (lat.Pulpa=Fleisch) ist die weiche, blutgefässreiche Gewebemasse im Zahn (Zahnmark) und in der Milz.

    Q

    Der Mund ist in vier Quadrant eingeteilt. Es gibt Kieferviertel rechts und links, im Unter- und Oberkiefer.

    R

    Rückstellung bezeichnet die Eigenschaft von Stoffen nach Verformung wieder in ihre Ausgangsform zurückzukehren.

    S

    Zahnlücke, welche beiderseits durch natürliche (eigene) Zähne begrenzt ist.

    Nicht mehr gebräuchlicher Begriff für die Berührung der Zahnreihen beim Kieferschluss in maximaler Interkuspidation.

    Bei Progenieoperationen verwendete sog. Zielschiene zum exakten Fixieren der durchtrennten Kieferteile und zum Einstellen einer vor der Operation festgelegten späteren Okklusion.

    Zahnschmelz, äußere Hartsubstanz und formgebendes Material der anatomischen Zahnkrone. Zu 97 % aus Hydroxylapatit bestehend, ist er die härteste Körpersubstanz. Über dem S. befindet sich das Schmelzoberhäutchen.

    T

    Die Teilkrone bedeckt den Zahn nur teilweise.

    Eine Totalprothese wird auch als Vollprothese bezeichnet. Unter einer Totalprothese versteht man den Ersatz sämtlicher natürlicher Zähne durch künstliche. Wenn ein Zahnpatient keine eigenen Zähne mehr zur Verankerung von Zahnkronen, Zahnbrücken oder Teilprothesen hat, ist eine Totalprothese notwendig. Die Totalprothese wird auch betitelt mit „dritte Zähne” oder „Gebiss”. Durch die Totalprothesen kann die Kaufunktion und Sprachfunktion optimal wieder hergestellt werden. Gehalten wird der Zahnersatz über eine Saugwirkung des dünnen Speichefilms (Speichel) zwischen Zahnprothese und Schleimhaut am Gaumen. Die Haftung ist abhängig von der Kieferform, der Mundschleimhaut und dem Speichelfluss durch die Speicheldrüsen des Zahnpatienten ab. Die Speichelfunktion erfüllt auch betreffend des Prothesenhalts (Saugeffekt) eine wichtige Funktion. Die Prothesenbasis liegt direkt der Kieferschleimhaut auf. Vielfach sitzt eine Totalprothese im Oberkiefer am Gaumen wegen der breitflächigeren Auflage besser als im Unterkiefer. Durch den Zungenraum und die bewegliche Zunge ist es sehr viel schwieriger, einen vergleichbaren Saugeffekt zu erzielen. Je grösser die Haftläche und je ausgeprägter die Kieferkammverhältnisse, desto ausgeprägter ist das Vakuum. Massgebend für den Saugeffekt sehr wichtig, denn sonst entweicht der Unterdruck, so dass sich kein Vakuum einstellt, was zu einem ungenügenden Prothesehalt führt. Siehe auch Nachteile von Totalprothesen.

    U

    Länger anhaltende und unphysiologisch starke Krafteinwirkungen auf die Kau- oder Seitenfläche eines Zahnes bzw. Implantats führen zu Resorptionen am Parodontium und einer damit verbundenen Zahnbeweglichkeit; dies besonders dann, wenn sie nicht in axialer Richtung erfolgen.

    Overjet; in sagittaler (horizontaler) Ebene; gleichbedeutend mit der sog. sagittalen Frontzahnstufe. Bei normalem Biss bzw. der Prognathie hat der O. einen positiven, bei der Progenie einen negativen Wert.

    Der Überbiss in vertikaler Ebene wird als Overbite (frontaler Überbiss, Tiefer Biss) bezeichnet.

    Z

    Die Zahnentfernung ist die Extraktion von einem Zahn.

    Zahnextraktion ist die Entfernung von einem Zahn. Die Zahnextraktion ist die Entfernung vom Zahn aus seiner Aveole mit Hilfe der Zahnzangen. Mit Aveolen sind die knöchernen Zahnfächer (Zahnbett) im Alveolafortsatz gemeint, es ist das Zahnfach der Zahnwurzel, das angepasste knöcherne Bett der Zähne. Zerstörungen der Zähne durch Zahnkaries oder ein Zahnengstand können Gründe für eine Zahnextraktion sein. Es gibt die gesteuerte Milchzahnextraktion wo die oberen und unteren Milcheckzähne planmässig beim Zahnarzt entfernt werden. Das Ziel der Kieferorthopäden ist die Steuerung vom Zahnwechsel und eine vorübergehende Verbesserung der Engstandsituation der Kinderzähne. Eine weitere Zahnextraktion ist die operative Zahnentfernung die beim Zahnarzt durchgeführt werden durch Aufklappung. Die symmetrische Extraktion entfernt gleiche Zähne auf einer Seite im Oberkiefer und Unterkiefer und bei der systematischen Zahnextraktion werden gleiche Zähne im Oberkiefer und Unterkiefer entfernt.

    V

    Verschluss (Dentogingivaler) bzw. dentogingivale Verschluss ist eine dichte organische Verknüpfung, die das Zahnfleisch mit dem Zahn verbindet und somit das Eindringen von Fremdkörpern wie z.B. Bakterien verhindert.

    Veneers dient zur Verbesserung der Aesthetik auf die sichtbare Zahnflaeche. Diese dünne Schalen werden mit Kleber auf die Zaehne aufgebracht.

    Verfärbungen sind Farbveränderungen an Prothesenmaterialien oder natürlichen Zähnen. Verursachr wird die Verfärbung der Zahnfarbe durch oberflächliche Beläge, durch Auflagerungen färbender Substanzen (z.B. Obstsäfte, Rauchen), auch Durchschimmern von Füllungen (Amalgam) oder Zersetzungsprodukten z.B. nach dem Absterben der Pulpa. Bei braunen Flecken handelt es sich meist um Teerablagerungen aus dem Zigarettenrauch, Kaffeflecken und Teeflecken sowie Zahnverfärbungen aus anderen stark färbenden Nahrungsmittel wie Schwarzbeeren oder Rotwein. Die Farbpigmente lagern sich in den Zahnschmelz ein und können sich im Laufe der Zeit nicht mehr herkömmlicher Zahnpaste entfernt werden. Gelb-bräunliche Altersverfärbungen der Zähne können nur durch eine professionnelle Zahnreinigung beim Zahnarzt beseitigen werden. Auch Medikamenten z.B. zur Behebung eines Eisenmangels oder Tetrazykline da sin der Schwangerschaft eingenommen wird, führen beim Kind zu Zahnverfärbungen, die nicht mehr von selbst verschwinden.

    W

    Die Zahnwurzelfüllung ist ein Versuch, um einen Zahn zu retten.

    Die Zahnwurzel ist der unsichtbare Teil von einem Zahn.

    Die hintersten Zähne im Oberkiefer und Unterkiefer sind die achten von der Mitte ausgezählt, und werden meist als Weisheitszähne genannt. Der Weisheitszahn entwickeln sich erst spät und bricht bei vielen Menschen erst im Erwachsenenalter zwischen dem 18. und 30. Lebensjahr oder gar nicht durch. Darum wird dieser Zahn als Weisheitszahn genannt.Der Weisheitszahn ist der letzte Zahn in jedem Quadrant. Den Weisheitszahn bekommt man relativ spät oder auch gar nicht. Wenn der Weisheitszahn nicht kommt bzw. kein Weisheitszahndurchbruch erfolgt wird dieser vom Zahnarzt als „retinierter Weisheitszahn”bezeichnet und muss er operativ entfernt werden. Wenn Weisheitszähne nicht richtig durchbrechen, sprichtman von erschwertem Zahndurchbruchwo es zu schmerzhaften Entzündungen oder auch eitrigen Abszessen kommen kann. Weisheitszähne stehen nicht immer innerhalb der Zahnreihe, sodass diese die Ursache für verschiedene Beschwerden und Zahnerkrankungen sein können.

    Kontaktieren Sie uns!

    Anfrage
    • Wie können wir Ihnen helfen?

    • Ziehe Dateien hier her oder
    • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

    Durch die fortgesetzte Nutzung der Website, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Information

    Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website werden so gestellt „die Cookies zu zulassen“, so dass Sie das beste mögliche browsing Erlebnis erfahren können. Wenn Sie fortfahren, diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder klicken Sie "Accept" unten dann erklären Sie sich mit diesen.

    Close